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Noch dieses Frühjahr startet der Regelbetrieb im neuen Flugkorridor, teilte Droniq vergangene Woche mit, Im Forschungsprojekt "Achilles" soll eine "Grundlage für gewerbliche und militärische Drohnenflüge über große Distanzen" geschaffen werden.
Für das Projekt wurde ein Flugkorridor definiert, der sich über 110 Kilometer vom Militärflugplatz Nordholz über Cuxhaven bis nach Helgoland erstreckt.
"Drohnenflüge können hier in einer Höhe von über 200 Metern stattfinden", heißt es von Droniq. "Die Genehmigung seitens der zuständigen Behörden liegt seit letztem Jahr vor."
Mögliche Anwendungsfälle sieht Droniq im Schutz kritischer Infrastrukturen, dem Monitoring von Schifffahrtsstraßen oder der Durchführung von Umweltüberwachungen.
"Mit dem neuen Flugkorridor zeigen wir, dass unbemannter Flugverkehr trotz hoher regulatorischer Anforderungen auch über längere Distanzen möglich ist", sagte Droniq-Manager Thilo Vogt. "Dadurch eröffnen sich völlig neue Anwendungsfelder für Drohnen, deren Potenzial aktuell noch nicht ausgeschöpft ist."
Bei Drohnenlangstreckenflügen werden Starrflüglerdrohnen eingesetzt. Verglichen mit einem Multikopter hebt dieser Drohnentyp nicht senkrecht ab. Stattdessen benötigen sie - ähnlich wie ein bemanntes Flugzeug - eine Start- und Landebahn. Der Start und die Landung solcher Drohnen wird daher bei diesen Flügen durch einen Piloten mit Sichtkontakt zur Drohne durchgeführt.
© aero.de | Abb.: USAF, DVIDS | 17.03.2025 06:36







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