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Eurofighter-Konsortium rechnet mit Auftragsschub

Eurofighter
Eurofighter, © Airbus

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LONDON - Das Eurofighter-Konsortium arbeitet mit einer dünnen Auftragsdecke. Exporte in den Nahen Osten könnten das Programm bald wieder in Schwung bringen - Saudi-Arabien, die Türkei und Katar stehen als Großkunden parat. BAE Systems erwartet auch aus Europa neue Impulse für den Eurofighter.

BAE Systems rechnet mit bis zu 110 Aufträgen für das Eurofighter-Programm von Saudi-Arabien, der Türkei und Katar.

Diese Größenordnung nannte Konzernmanager Richard Hamilton laut "Bloomberg" vor Medienvertretern.

Das Programm ist dringend auf Neuaufträge angewiesen, damit die Produktion nicht abreißt und Programmpartner Planungssicherheit erhalten. 609 von 721 bestellten Eurofighter-Kampfjets sind bereits ausgeliefert.

Das Eurofighter-Konsortium aus Airbus, BAE Systems und Leonardo wittert auch in Europa Chancen auf Neugeschäft: Deutschland könnte nach letzten Verlautbarungen 20 bis 35 Eurofighter nachbestellen, Polen dem Programm mit einer Erstbestellung beitreten.

Italien hatte vergangenes Jahr 20 weitere Eurofighter bestellt. Der letzte deutsche Auftrag liegt fünf Jahre zurück - und umfasste 38 Eurofighter als Ersatz für ältere Modelle.

Berlin hatte zuletzt grünes Licht für den Abschluss eines Eurofighter-Deals mit der Türkei signalisiert. Der Exportauftrag stand wegen politischer Einwände aus Deutschland lange auf der Kippe. Die Türkei will 40 Eurofighter der neuesten Generation mit AESA-Radar in zwei Tranchen zu je 20 Flugzeugen kaufen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 16.07.2025 15:35


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