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Spirit Airlines ist zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres in eine Chapter-11-Insolvenz gerutscht. Die Airline steht jetzt vor harten Einschnitten.
Wie "Reuters" unter Berufung auf ein Memo berichtet, wird Spirit Airlines ihr Flugangebot ab November um 25 Prozent zusammenstreichen.
Die Airline will sich demnach auf "starke Märkte" konzentrieren und weiteres Personal abbauen. "Der Weg zu einer effizienteren Airline wird nicht ohne Auswirkungen auf die Größe unserer Teams bleiben", heißt es in dem Infoschreiben.
Spirit Airlines litt zuletzt unter Refinanzierungsproblemen, Kreditkartenfirmen forderten zusätzliche Sicherheiten ein. Auch eine Buchungsflaute im Spirit-Kernsegment günstiger Privatreisen setzt der Fluggesellschaft zu.
AerCap stürzt Spirit Airlines endgültig in die Krise
Kipppunkt war der Ausstieg von AerCap aus einem Flottendeal. Spirit Airlines hatte 2024 Aufträge für 36 Airbus A320neo an AerCap abgetreten. Seither überwies die Leasingggesellschaft fällige Vorabzahlungen an Airbus für die Flugzeuge, die 2027 und 2028 zur Lieferung - dann im Leasing - an Spirit anstehen.
Spirit will die Sache vor Gericht klären, ist für den Moment aber mit einer hohen Geldforderung von AerCap konfrontiert. Für jedes der 36 Flugzeuge stelle AerCap eine "Leasing-Beendigungsgebühr" über 2,1 Millionen US-Dollar in Rechnung, die nach Vertragsbedingungen "sofort fällig" werde, teilte Spirit mit.
© aero.de | Abb.: Airbus, Spirit Airlines | 18.09.2025 06:49







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