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Ryanair hadert mit Flugzeugbestellung für Lauda

Lauda Airbus A320
Lauda Airbus A320, © Milan Airport

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WIEN - Ryanair sucht neue Flugzeuge für die Tochter Lauda in Österreich. Der einzige Airbus-Betreiber in der Ryanair-Gruppe könnte seine Flotte laut Ryanair-Chef Michael O'Leary verdoppeln.

Ryanair wechselt die Kernflotte von 737-800 auf 737 MAX durch. Lauda braucht auch neue Flugzeuge - die 26 Airbus A320 der Tochter in Österreich sind im Schnitt schon 18 Jahre alt.

Gegenüber dem Fachmagazin "Aviation Week" hat O'Leary jetzt Interesse an bis zu 50 Airbus-Jets für Lauda unterstrichen - 25 als Ersatz und 25 für Wachstum.

Die Sache hat aber einen Doppelhaken. "Airbus traut mir nicht wirklich über den Weg", sagte O'Leary dem Magazin. Zudem sei das A320neo-Programm bis 2032 ausverkauft.

Mietgerät kommt für Ryanair nicht in Betracht. O`Leary bezeichnete Leasingfirmen als "Kokain-Dealer" der Branche. Stattdessen werde die Airline wahrscheinlich mit einem Auftrag bis zum nächsten Abschwung im Markt warten.
© aero.de | 27.11.2025 12:25

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Beitrag vom 27.11.2025 - 19:13 Uhr
Hatte ich mir gedacht. Passiert.

Schönen Abend noch
Beitrag vom 27.11.2025 - 18:58 Uhr

Sicher dass sie John Leahy meinen und nicht Michael O Leary. John Leahy war der Verkaufschef von Airbus und welche kaufmännischen Sitten hat er in diesem Fall missachtet, die dann dazu führten das der Kunde (Ryanair) ein rotes Tuch wurde?

Asche auf mein Haupt. Mir ist der Unterschied zwischen diesen beiden Personen bekannt aber war beim Schreiben wohl total unkonzentriert. Natürlich meinte ich mit dem Ryanairchef Michael O Leary und nicht den äußerst erfolgreichen und langjährigen Airbus-Verkaufschef John Leahy. Ohne dies Korrektur war der Beitrag natürlich unverständlich.
Beitrag vom 27.11.2025 - 18:01 Uhr
Das eine Firma bei Lieferanten auf günstigste Preise achtet ist eigentlich selbverständlich und auch nicht verwerflich. Ohne das mir Details bekannt sind wie weit damals die Gespräche mit Airbus gediehen waren (angeblich ziemlich weit) soll John Lehay bei dem geschilderten Bestellvorgang zu Boenig aber gute kaufmännsiche Sitten deutlich missachtet haben. Wundert bei ihm eigentlich nicht.

Das für Airbus Ryanair ab diesem Zeitpunkt ein rotes Tuch war ist nur verständlich. Das weiss auch Boeing und hat in Folge wohl bei Verhandlungen mit Boeing für Nachfolgeaufträge nicht mehr so die Niedrigpreise geboten die er verlangt hat. Zumindest nicht sofort und in dem Ausmass. Darüber hat Leahy ja auch öffentlich bitter geklagt.

Bei den Einkaufspreisen ist oft ja auch der Zeitpunkt entscheident wie sehr der Lieferant Aufträge braucht. Da Ryanair langfristig plant kann man sich also einen günstigen Zeitpunkt zunutze machen. Das versteht er meisterlich. Der ist für Bestellungen bei Airbus derzeit natürlich denkbar ungünstig. Trotzden halte ich es nicht für ausgeschlossen um zumindest gegen Boeing ein gewissses "Drohpotenzial" zu haben das da eine kleine Anzahl doch zustande kommt aber bestimmt nich zum Discountpreis.

Sicher dass sie John Leahy meinen und nicht Michael O Leary. John Leahy war der Verkaufschef von Airbus und welche kaufmännischen Sitten hat er in diesem Fall missachtet, die dann dazu führten das der Kunde (Ryanair) ein rotes Tuch wurde?


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