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Älter als 7 Tage

Teilsperrung in Business Class von Boeing 787-9 dauert an

Lufthansa Boeing 787-9
Lufthansa Boeing 787-9, © Lufthansa

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FRANKFURT - Lufthansa fliegt alle neuen Boeing 787-9 mit überwiegend gesperrter Allegris Business Class. Eine erlösende FAA-Zulassung für die neue Kabine lässt weiter auf sich warten - Lufthansa-Chef Carsten Spohr rechnet kurzfristig nicht mit einer Freigabe der geblockten Sitzreihen durch die US-Luftfahrtbehörde.

Die Allegris Business Class zählt in Boeing 787-9 von Lufthansa 28 Sitze. Buchbar ist aktuell nur die erste Reihe - vier Sitze. Vorerst wird sich an der Privatsphäre für die C-Gäste an Bord nichts ändern.

"Wir haben uns entschlossen, die Sitze erst einmal bis Ende April weiterhin zu sperren", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch laut "Handelsblatt" bei einer Mitarbeiterveranstaltung am Mittwoch. "Wir verkaufen im System erst ab Mai alle Business-Class-Sitze in der 787."

Lufthansa hatte eigentlich gehofft, die gesperrten Sitzreihen um den Jahreswechsel im Buchungsystem zu entblocken.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA forderte von Boeing und vom Sitzhersteller 2025 aufwendige Nachweise zur Crashsicherheit des Befestigungssystems der Allegris-Module ein. Allein der Regierungs-Shutdown in den USA zwischen 1. Oktober und 12. November 2025 hat die Bearbeitung laut Lufthansa-Kreisen um weitere Wochen verzögert.

Lufthansa setzt Allegris-Dreamliner seit 9. Oktober im Netz ein. Die Umsatzverluste der derzeit weiter gesperrten Kabine will Lufthansa schnell wettmachen. Laut Spohr kann Lufthansa in der Allegris-Business-Class zehn Prozent mehr Durchschnittserlös erzielen als mit einem Business-Class-Sitz von der Stange. 

Lufthansa baut Allegris auch in die Bestandsflotte ein. Ende 2026 soll das neue Produkt auf jedem dritten Interkontflugzeug der Lufthansa-Mainline verfügbar sein, 2027 auf mehr als zwei Drittel der Flotte.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 18.12.2025 11:58

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Beitrag vom 23.12.2025 - 18:10 Uhr
Selbstverständlich ist Zeitersparnis ein Wert, für den Airlines höhere Preise ansetzen können. Qantas wird z.B. für die kommenden Nonstop-Flüge SYD-LHR 20% Aufschlag verlangen.

 https://www.flugrevue.de/zivil/aufschlag-bei-project-sunrise-qantas-will-ultralangstreckenfluege-teurer-machen/

20% werden da nicht reichen. Aktuell PER LHR mit Qantas nonstop 5050,- OW. Mit QF und Partner BA 3200,- 1stop. Gleiches BER YUL mit Air Canada nonstop 2200,- und mit AC über FRA 1650,-. Alles immer in C.

Aber offensichtlich nicht für BER - NYC.
Alles rund um die ~ 3.100,00, egal ob Nonstop oder über HUB:

 https://www.swoodoo.com/flights/BER-NYC/2026-01-13/2026-01-20/business?ucs=bg1447&sort=bestflight_a

...bis auf SAS mit Zwischenstopp, ist viel preiswerter... .

Und was lernen wir daraus? Etwa dass Verbesserungen des Produkts sich am Markt nicht bemerkbar machen? Andererseits betonen Sie doch selbst die Qualität als Kriterium für den Ticketkauf. Oder wie ist dieser Satz von Ihnen zu verstehen:

Und, da der Service bei LHA ja hier des öfteren kritisiert wurde: müsste der (vor dem Flug, im Terminal, während des Fluges, nach der Landung, im Transit, quasi komplett rundherum um den Flug) dann nicht auch, entsprechend der erhöhten Preise, dann (viel) besser werden (also ähnlich QR, EK oder SQ Niveau)?

Ihre Antwort lautet dann wohl: Der bessere Service bei QR, EK oder SQ spielt überhaupt keine Rolle bei der Wahl des Anbieters. Jede Investition in die Produktqualität ist sinnlos! Die Lufthansa sollte kein Geld in das Produkt investieren, da es keinen Einfluss auf die Erlöse hat.
>
Schrieb ich doch beteits:
Sie haben wir mal nix verstanden und den Überblick verloren.

Na, dann sollte es doch für ein leichtes sein, meine These zu widerlegen. Warum machen Sie es nicht?


Das glauben Sie wohl selbst nicht.


Doch Schluss mit dem Geplänkel: es wird sich zeigen ob LHA zukünftig mit Allegris dauerhaft 10 % mehr erlösen kann.


Erstens heißt es nicht "10% mehr" sondern "bis 10% mehr" und zweitens werden wir es nie erfahren.

So, so.

Sicher! Von wem sollten Sie es denn erfahren? Mit Ihrer "Stichprobe" aus swoodoo.com ganz jedenfalls nicht!
Beitrag vom 23.12.2025 - 17:24 Uhr
Selbstverständlich ist Zeitersparnis ein Wert, für den Airlines höhere Preise ansetzen können. Qantas wird z.B. für die kommenden Nonstop-Flüge SYD-LHR 20% Aufschlag verlangen.

 https://www.flugrevue.de/zivil/aufschlag-bei-project-sunrise-qantas-will-ultralangstreckenfluege-teurer-machen/

20% werden da nicht reichen. Aktuell PER LHR mit Qantas nonstop 5050,- OW. Mit QF und Partner BA 3200,- 1stop. Gleiches BER YUL mit Air Canada nonstop 2200,- und mit AC über FRA 1650,-. Alles immer in C.

Aber offensichtlich nicht für BER - NYC.
Alles rund um die ~ 3.100,00, egal ob Nonstop oder über HUB:

 https://www.swoodoo.com/flights/BER-NYC/2026-01-13/2026-01-20/business?ucs=bg1447&sort=bestflight_a

...bis auf SAS mit Zwischenstopp, ist viel preiswerter... .

Und was lernen wir daraus? Etwa dass Verbesserungen des Produkts sich am Markt nicht bemerkbar machen? Andererseits betonen Sie doch selbst die Qualität als Kriterium für den Ticketkauf. Oder wie ist dieser Satz von Ihnen zu verstehen:

Und, da der Service bei LHA ja hier des öfteren kritisiert wurde: müsste der (vor dem Flug, im Terminal, während des Fluges, nach der Landung, im Transit, quasi komplett rundherum um den Flug) dann nicht auch, entsprechend der erhöhten Preise, dann (viel) besser werden (also ähnlich QR, EK oder SQ Niveau)?

Ihre Antwort lautet dann wohl: Der bessere Service bei QR, EK oder SQ spielt überhaupt keine Rolle bei der Wahl des Anbieters. Jede Investition in die Produktqualität ist sinnlos! Die Lufthansa sollte kein Geld in das Produkt investieren, da es keinen Einfluss auf die Erlöse hat.
>
Schrieb ich doch beteits:
Sie haben wir mal nix verstanden und den Überblick verloren.

Das glauben Sie wohl selbst nicht.


Doch Schluss mit dem Geplänkel: es wird sich zeigen ob LHA zukünftig mit Allegris dauerhaft 10 % mehr erlösen kann.


Erstens heißt es nicht "10% mehr" sondern "bis 10% mehr" und zweitens werden wir es nie erfahren.

So, so.
Beitrag vom 23.12.2025 - 15:42 Uhr

Tja, wie sollte man die Argumentation von @Jordi sonst bewerten. Das antiquierte LH Produkt erlöst genau so viel wie die Produkte der Konkurrenz, nur benötigen die mehr Platz je Sitz.
Das schreit doch nach dem "Manager des Jahres" :)


Ok, aber nur weil morgen Weihnachten ist, meine Stimme haben Sie!

:-)


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