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In der Nacht waren über Deutschland von der Küste bis an die Alpen Polarlichter zu sehen. Das Himmelspektakel geht auf einen geomagnetischen Sonnensturm zurück, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.
Die Sonneneruption war nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten (NOAA) mit Stufe 4 von 5 die stärkste seit Oktober 2003.
Der kosmische Partikelstrahl von der Sonne wird vom Erdmagnetfeld an die Pole gelenkt und regt in oberen Schichten der Atmosphäre Luftmoleküle zum Leuchten an - so entstehen Polarlichter.
Für die Luftfahrt ist das nicht ganz unproblematisch - Sonnenstürme können etwa die GPS-Navigation beeinträchten. Die US-Luftfahrtbehörde FAA sprach eine Warnung aus. Die europpäische Raumfahrtbehörde Esa hatte mögliche Folgen eines schweren Sonnensturms 2025 in einer Simulation beschrieben.
Als Orientierungspunkt für die Modellierung eines schweren Sonnernsturms diente den Esa-Experten das sogenannte "Carrington-Ereignis" im Jahr 1859, "dem stärksten jemals aufgezeichneten geomagnetischen Sturm".
Ende 2025 mussten Betreiber von Airbus A320 eine dringliche Softwareaktualisierung vornehmen. Unter dem Einfluss starker kosmischer Strahlung drohen Fehlschaltungen in der Höhenrudersteuerung, im Oktober rauschte eine A320 von JetBlue Airways aus dem stabilen Reiseflug auf 20.000 Fuß, mehrere Insassen wurden dabei verletzt.
© aero.de | Abb.: aero.de | 20.01.2026 08:44








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