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Für Spirit Airlines zeichnet sich ein Pfad aus der zweiten Sanierungsinsolvenz innerhalb von 15 Monaten ab. Das Chapter-11-Verfahren werden voraussichtlich noch "in diesem Frühjahr oder im Sommer" abgeschlossen, teilte Spirit Airlines am Dienstag mit.
Die Airline durchflog nach einer geplatzten Übernahme durch JetBlue Airways einige Turbulenzen. Ein Ausstieg von AerCap aus einem Flottendeal hatte Spirit Airlines 2025 in ernste Probleme gestürzt.
Im Oktober 2025 erzielte das Management dann eine Einigung mit dem Leasinggeber: Spirit Airlines lässt 60 Lieferpositionen im Airbus-Programm A320neo an AerCap auf, der Leasinggeber schießt im Gegenzug 150 Millionen US-Dollar zu und finanziert 30 A320neo und A321neo, die zwischen 2027 und 2029 an Spirit Airlines geliefert werden.
Spirit-Finanzvorstand Fred Cromer hatte die Flottenpläne kurz darauf konkretisiert: Spirit Airlines will 100 ihrer zuletzt 214 Flugzeuge abgeben. Schulden und Leasingverbindlichkeiten werden bis Abschluss des Chapter-11-Verfahrens "von 7,4 auf voraussichtlich rund 2,1 Milliarden US-Dollar" reduziert, teilte Spirit Airlines am Dienstag mit.
Nach Flugplandaten hat Spirit Airlines für den Sommer 2026 rund 40 Prozent weniger Flüge angemeldet als im Sommer 2025. Die Airline trennte sich von Hunderten Piloten und Flugbegleitern.
Aktienkurs legt deutlich zu
Die zuletzt auf Penny-Stock-Niveau abgestürzten Aktien von Spirit Airlines zogen am Dienstag um 44 Prozent an - Anleger honorierten, dass Spirit Airlines auch das zweite Verfahren aus eigener Kraft überstanden hat. Spirit Airlines gilt dennoch weiter als heißer Übernahmekandidat - nach Medieninformationen ist der Finanzinvestor Castlelake an der Airline interessiert.
© aero.de | Abb.: Airbus | 25.02.2026 08:58







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