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Betroffen sind demnach unter anderem Verbindungen nach Abu Dhabi, Amman, Beirut, Doha, Dubai, Erbil, Sulaymaniyah und Tel Aviv. Rund 135.000 Passagiere könnten ihre Reise derzeit nicht wie geplant antreten.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen Luft- und Raketenangriffe auf Ziele im Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf Ziele in der Golfregion. Infolge der Eskalation sitzen viele Reisende im Nahen Osten fest. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands sind aktuell rund 30.000 Kunden deutscher Veranstalter betroffen.
Flughäfen wollen Auswirkungen für Reisende begrenzen
"Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten zeigen in aller Deutlichkeit, wie sensibel und verletzlich die globalen Verkehrsströme auf geopolitische Krisen reagieren", sagte ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.
Kurzfristige Luftraumsperrungen und Flugausfälle stellten Airlines, Flughäfen und Behörden vor erhebliche operative Herausforderungen. Sicherheit habe oberste Priorität, Entscheidungen würden in enger Abstimmung mit nationalen und internationalen Behörden getroffen.
Die Flughäfen bemühten sich zugleich, die Auswirkungen für Passagiere so gering wie möglich zu halten und Abläufe vor Ort verlässlich zu organisieren. Betroffene Reisende sollten sich regelmäßig auf den Internetseiten ihrer Airlines über den aktuellen Flugstatus informieren und zudem die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts beachten, empfahl der Verband.
© dpa | 02.03.2026 17:25







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