Kostenkontrolle
Vor 4 Tagen

Lufthansa muss auch im Kleinen sparen

Lufthansa Aviation Center
Lufthansa Aviation Center, © Lufthansa

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FRANKFURT - Der Lufthansa-Konzern will angesichts der Folgen des Irankriegs auch im Kleinen sparen.

In einer Mail forderte Vorstandsmitglied Dieter Vranckx die Beschäftigten zu erhöhter Kostenkontrolle auf, wie das "Handelsblatt" berichtet. Sie sollen beispielsweise auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen verzichten.

Zudem sollen vorerst keine externen Mitarbeiter mehr für nichtoperative Funktionen eingestellt werden. Neue Stellen und neue Beraterverträge soll es ebenfalls nicht mehr geben. Offene Jobs dürfen nur noch mit Genehmigung des Vorstands besetzt werden.

Ein Teil der Maßnahmen sei bereits im aktuellen Sparprogramm der Airline Lufthansa enthalten, hieß es in der Unternehmenszentrale.

Der MDax-Konzern feiert an diesem Mittwoch mit einem Festakt den 100. Jahrestag zum Erstflug seiner Vorgänger-Gesellschaft. Gleichzeitig setzt das fliegende Personal seine Streiks fort. Erneut fallen hunderte Starts von deutschen Flughäfen aus.

Nach dem Ende des Pilotenstreiks am Dienstag haben nun die Flugbegleiter übernommen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat eine erneute Streikankündigung für Donnerstag und Freitag mit einem Angebot zur Schlichtung verbunden.
© dpa-AFX | 15.04.2026 13:03

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Beitrag vom 16.04.2026 - 14:25 Uhr
Schon lustig, da sollen "Kleinstbeträge" durch Verzicht auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen eingespart werden und gleichzeitig werden pro Tag Millionen verbrannt...

Das ist recht einfach zu erklären, den Gürtel enger schnallt wie immer das Bodenpersonal, die Raffgier betrifft das Bordpersonal. Zwei Welten.

"Der Lufthansa-Konzern will angesichts der Folgen des Irankriegs auch im Kleinen sparen."
"Ein Teil der Maßnahmen sei bereits im aktuellen Sparprogramm der Airline Lufthansa enthalten, hieß es in der Unternehmenszentrale."

also ignorieren wir jetzt einfach was im Artikel steht und gehen nach Ihrem Bauchgefühl...
Glauben Sie wirklich, irgendjemand bekäme mehr, weil jemand anderes weniger bekommt?!

Nein, weil einfach nichts da ist. Andersherum wird ein Schuh draus. Viele bekämen weniger, wenn die Piloten wieder mehr bekommen. Aktuell sogar recht deutlich kurzfristig, weil sämtliche Boni für nächstes Jahr ausfallen. Aber auch langfristig, ohne Profitabilität bekommen alle, und auch irgendwann die Piloten weniger. Das ist ja genau die Kausalität die dort keiner kapiert. Oder die vermutlich gerade den alten Piloten egal ist.
Wie der Affe, der die Hand nicht zurück durch das Loch bekommt solange er die Nuss festhält.
Beitrag vom 16.04.2026 - 12:46 Uhr
Schon lustig, da sollen "Kleinstbeträge" durch Verzicht auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen eingespart werden und gleichzeitig werden pro Tag Millionen verbrannt...

Das ist recht einfach zu erklären, den Gürtel enger schnallt wie immer das Bodenpersonal, die Raffgier betrifft das Bordpersonal. Zwei Welten.

"Der Lufthansa-Konzern will angesichts der Folgen des Irankriegs auch im Kleinen sparen."
"Ein Teil der Maßnahmen sei bereits im aktuellen Sparprogramm der Airline Lufthansa enthalten, hieß es in der Unternehmenszentrale."

also ignorieren wir jetzt einfach was im Artikel steht und gehen nach Ihrem Bauchgefühl...
Glauben Sie wirklich, irgendjemand bekäme mehr, weil jemand anderes weniger bekommt?!
Beitrag vom 15.04.2026 - 19:25 Uhr
Schon lustig, da sollen "Kleinstbeträge" durch Verzicht auf Dienstreisen, Weiterbildungen und kostspielige Übernachtungen eingespart werden und gleichzeitig werden pro Tag Millionen verbrannt...

Das ist recht einfach zu erklären, den Gürtel enger schnallt wie immer das Bodenpersonal, die Raffgier betrifft das Bordpersonal. Zwei Welten.


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