KI-Start-up Cursor
Vor 2 Tagen

SpaceX plant Übernahme für 60 Milliarden US-Dollar

SpaceX Starship
SpaceX Starship, © SpaceX

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HOUSTON - SpaceX könnte das KI-Start-up Cursor für 60 Milliarden US-Dollar übernehmen. Was hinter dem geplanten Deal steckt.

SpaceX expandiert auf dem Markt für KI-Programmierwerkzeuge. Die KI- und Weltraumfirma von Tech-Milliardär Elon Musk hat sich die Option gesichert, das auf künstliche Intelligenz spezialisierte Start-up Cursor später in diesem Jahr für 60 Milliarden Dollar (rund 51 Mrd. Euro) zu kaufen.

Beide Unternehmen würden nun eng zusammenarbeiten, "um die weltweit beste KI für Programmier- und Wissensarbeit zu entwickeln", wie das Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmen auf der Plattform X mitteilte.

Sollte SpaceX es nur bei der Zusammenarbeit belassen und es zu keiner Übernahme kommen, erhalte Cursor 10 Milliarden US-Dollar dafür, hieß es weiter.

Der KI-Assistent von Cursor, der 2023 gestartet war, hilft Programmierern, Codes effizienter zu schreiben. Das Unternehmen zählt zu den am schnellsten wachsenden Start-ups. Das Programmieren mit KI erfordert jedoch enorme Rechenkapazitäten - etwas, das SpaceX mit seinen großen Rechenzentren reichlich zur Verfügung hat.

Zu Investoren von Cursor zählen unter anderen Nvidia, Googles Mutterkonzern Alphabet und der Venture-Fonds von OpenAI.

SpaceX war kürzlich mit Musks KI-Unternehmen xAI fusioniert, das mit Anbietern wie Anthropic und OpenAI bei generativen KI-Werkzeugen für Verbraucher und Unternehmen konkurriert.

Der Deal folgte auf Musks Aussage, xAI hinke bei Software-Programmierwerkzeugen hinterher, und er wolle die Firma von Grund auf neu aufbauen. Im März hatte er einen Stellenabbau angeordnet und verstärkt nach Ingenieuren gesucht, auch bei Cursor.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" will SpaceX Cursor nicht sofort übernehmen, weil der Börsengang des Raketenunternehmens unmittelbar bevorsteht. Ein solch großer Deal würde eine Aktualisierung der Unterlagen und Finanzdaten erfordern. Dadurch könnte sich der Börsengang verzögern, der auf eine Bewertung von zwei Billionen US-Dollar abzielt.
© dpa-AFX | 24.04.2026 10:05

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Beitrag vom 25.04.2026 - 20:05 Uhr
Musk will wohl das amerikanische Bewertungsmodell von Firmen ad absurdum führen.
Erst Twitter mit 42 Mrd USD und nun 60 Mrd USD - aber wohl nur in Form von Firmenanteilen....
Musk ist wohl an Kreditunwürdigkeit interessiert.
Somit sollte man an SpaceX nur noch kurzfristige Kleinkredit vergeben etc.
Beitrag vom 24.04.2026 - 22:54 Uhr
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der es Menschen mit einem Pioniergeist gibt wie den von Elon Musk. Eine inspirierende Persönlichkeit

Ein narzisstischer Kryptofaschist und gefährlicher Oligarch, dessen angebliche Pioniertaten von anderen vollbracht werden.
Was übrigens in der Riege der Tech-Bosse ganz normal ist, schon Steve Jobs betätigte sich in der Realität hauptsächlich als Werbefachmann, nicht als Erfinder.
Beitrag vom 24.04.2026 - 22:40 Uhr
Wir können uns glücklich schätzen, in einer Zeit zu leben, in der es Menschen mit einem Pioniergeist gibt wie den von Elon Musk. Eine inspirierende Persönlichkeit


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