ITA-Integration
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"Es sind schon große Schritte, die wir gehen"

ITA Airways Airbus A350-900
ITA Airways Airbus A350-900, © Airbus

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FRANKFURT - Lufthansa übernimmt 2027 die Kontrolle über ITA Airways. Konzernchef Carsten Spohr sieht die laufende Integration auf Kurs - und rechnet 2027 mit einem deutlichen ITA-Effekt im Lufthansa-System. Die neue Tochtergesellschaft soll ihre Stärken auch im Joint Venture mit United Airlines ausspielen.

"10 Prozent mehr Flugzeuge, sogar ein bisschen mehr, 10 Prozent mehr Umsatz, 10 Prozent mehr ASK": Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet quer durch die Kennziffernlandschaft spürbare Sprünge durch die Konsolidierung von ITA Airways in den Konzern.

Lufthansa hält derzeit 41 Prozent an ITA Airways. Im Juni 2026 hatte der Konzern die Option gezogen, weitere 49 Prozent der italienischen Airline für 325 Millionen Euro von Staat abzulösen. Der Vollzug wird für das erste Quartal 2027 erwartet.

Anschließend soll ITA organisatorisch und finanziell vollständig in die Lufthansa Group konsolidiert werden. "Es sind schon große Schritte, die wir gehen", sagte Spohr diese Woche vor Medienvertretern in Frankfurt.

Lufthansa flechtet ITA in A++ ein

Die ITA-Integration ist laut Spohr inzwischen zu "mehr oder weniger 90 Prozent" abgeschlossen. Lufthansa fehlen aber noch Kartellfreigaben, unter anderem aus den USA, um ITA Airways auch in das Transatlantik-Joint-Venture A++ mit United Airlines und Air Canada einzuspannen. "Wir gehen davon aus, die kommen nächstes Jahr."

In Joint-Venture-Strukturen koordinierte Verkehrströme zwischen den USA und Italien sieht Spohr als "wesentlichen Treiber des zukünfigen Erfolges" für ITA Airways und den Lufthansa-Konzern. Marktanteilmäßig stehen United und Lufhansa hier schon jetzt an der Spitze, "da ist ITA noch gar nicht dabei".
© aero.de | Abb.: Airbus | 01.10.2026 11:25

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Beitrag vom 01.10.2026 - 15:55 Uhr
"FCO als sechstes Drehkreuz? Wohin?"

Da stimme ich Ihnen zu. Es ist einigermaßen rätselhaft. Zudem ist es völlig überzogen, in einer Region, die so klein ist wie Westeuropa (wenn auch sehr bevölkerungsreich), gleich sechs Drehkreuze zu unterhalten. Dieses Unternehmen schlägt die falsche Richtung ein. Man denke nur daran, wie die verbliebenen Fluggesellschaften nach der letzten Fusionswelle in den USA etliche kleinere Drehkreuze aus ihrem Streckennetz gestrichen haben – schlicht aus Gründen der Kosteneffizienz und zur Vermeidung von Redundanzen (Zum Beispiel CVG, PIT, RDU, CLE)
Und dann haben sie noch die Ambitionen, einen in Lissabon zu betreiben. Viel zu viel.
Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass es einem Wettbewerber zufällt. Italien ist der 2stärkste internationale Markt, man befördert mehr Gäste mit Destination Italien als mit Destination Deutschland. Jetzt baut man eine italienische Airline, die funktioniert. Das würden dann andere machen. Hätte die LHG das nicht gemacht, hätten sie diese Gelegenheit liegen gelassen.
Darüber hinaus bedient man Umsteigeverkehre über ROM, weil dort die Stückkosten niedriger sind. Man macht einen Bogen um D, das immer stärker. Enweder kann man über ROM auch mit niederigeren Preisen Geld verdienen oder bei gleichen Preisen bleibt mehr hängen. Gleiches würde auch für LIS gelten. Wenn es die LHG nicht bekommt, bekommt es der Wettbewerber. Der ist aber ohnehin dort schon besser aufgestellt. Das zu versuchen ist alternativlos.
Beitrag vom 01.10.2026 - 13:12 Uhr
"FCO als sechstes Drehkreuz? Wohin?"

Da stimme ich Ihnen zu. Es ist einigermaßen rätselhaft. Zudem ist es völlig überzogen, in einer Region, die so klein ist wie Westeuropa (wenn auch sehr bevölkerungsreich), gleich sechs Drehkreuze zu unterhalten. Dieses Unternehmen schlägt die falsche Richtung ein. Man denke nur daran, wie die verbliebenen Fluggesellschaften nach der letzten Fusionswelle in den USA etliche kleinere Drehkreuze aus ihrem Streckennetz gestrichen haben – schlicht aus Gründen der Kosteneffizienz und zur Vermeidung von Redundanzen (Zum Beispiel CVG, PIT, RDU, CLE)
Und dann haben sie noch die Ambitionen, einen in Lissabon zu betreiben. Viel zu viel.
Beitrag vom 01.10.2026 - 12:23 Uhr
Mir immer noch rätselhaft, was ITA strategisch bringt. Ausser einem Zuwachs des europäischen Heimatmarkts, den Air Dolomiti ohnehin längst kräftig abschöpft. FCO als sechstes Drehkreuz? Wohin?


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