Personalbedarf
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Emirates stellt bis Ende 2011 mehr als 700 neue Piloten ein

Emirates A380
Emirates A380 auf der ILA, © Messe Berlin

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BERLIN - Emirates wird bis Jahresende mehr als 250 neue Piloten rekrutieren, um eintreffende Flotten zu bereedern, Frequenzen zu erhöhen und neue Strecken einzurichten. In der Luftfahrtkrise des Jahres 2009 hatte Emirates wie die meisten Airlines die Einstellung neuen Personals für Cockpit und Kabine weitgehend ausgesetzt. Jetzt stehen die Türen der Fluggesellschaft wieder weit offen: im kommenden Jahr sollen weitere 500 Piloten eingestellt werden.

Emirates hatte am Montag kurz nach Eröffnung der ILA 2010 in Berlin den Ausbau ihres bestehenden Auftrags für Fluggerät vom Typ Airbus A380 um 32 auf 90 Flugzeuge bekannt gegeben. Die Maschinen sollen bis 2017 geliefert werden. In Berlin zeigt Emirates ihren zehnten A380, der am 7. Juni offiziell übergeben wurde. Erst in der Vorwoche hatte die Airline ihren neunten A380 erhalten.

"Innerhalb von zwei Wochen mussten wir damit zwei riesige Flugzeuge mit Personal ausstatten", sagte Emirates Flugbetriebsleiter Capt. Alan Stealey. Gegenwärtig unterhält Emirates 148 Flugzeuge in ihrer Flotte. Nach dem Großauftrag von Berlin plant Emirates jetzt mit ausstehenden Auslieferungen von 80 A380, 70 A350 XWB, 18 Boeing 777-300 und sieben Boeing Vollfrachtern.

Internationale Roadshow

Die Rekrutierungsstrategie des Konzerns ist international angelegt. Eine bereits angelaufene Roadshow durch Europa, Nordamerika und Asien soll in den kommenden Monaten Erste Offiziere für das Unternehmen anwerben, das bereits 2.300 Piloten aus 85 Ländern beschäftigt. Auch in der Kabine stockt Emirates ihren Personalbestand massiv auf. Im laufenden Geschäftsjahr sollen 3.000 Flugbegleiter eingestellt werden.

Die Emirates Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 im Airlinebetrieb ein Nachsteuerergebnis von 964 Millionen US Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die wöchentlichen Abflüge der Airline vom Hub Dubai im Juni von 1.004 auf 1.118.


© aero.de | Abb.: aero.de | 09.06.2010 10:26

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Beitrag vom 12.06.2010 - 22:45 Uhr
EK 372 und EK 373 sollte man mal probieren: hinterher weiß man, was fliegen mit A380 eigentlich ist....
Beitrag vom 09.06.2010 - 20:51 Uhr
Mal schauen, wo das hinführt! Vielleicht stehen dann A380 in der Wüste, aber nicht in Dubai ;-)
Vielleicht eher werden Emirates-A380 auch an und ab kurzweilig in München und Berlin stehen, bis zum nächsten Flug. mfg
Beitrag vom 09.06.2010 - 20:10 Uhr
Es ist kein Geheimniss, dass EK mittlerweile Piloten aus dem eigenen Subkontinent bevorzugt. Grösstenteils Inder und Pakistanis. Die haben den Vorteil, dass sie ohne viel Geld und Ansprüche für EK knechten.

Die Zeit, da EK die Piloten abgeworben hat und man "das grosse Los" gezogen hat, wenn man dort arbeiten durfte sind lange vorbei.
Nahezu alle Europäischen Piloten möchten nach eigener Aussage lieber heute als morgen dort weg. Den anderen Beschäftigten geht es übrigens auch nicht anders.
Leider ist das derzeit nicht einfach.

Wie auch immer: EK war mal ein Top Arbeitgeber. Die Zeiten sind aber längst vorbei.



Dieser Beitrag wurde am 09.06.2010 20:12 Uhr bearbeitet.


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