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Air Arabia bereitet neuen Großauftrag vor

Air Arabia Airbus A320
Air Arabia Airbus A320, © Air Arabia

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DUBAI - Air Arabia plant einen Auftrag für bis zu 100 Flugzeuge. Der Preisbrecher mit Sitz am Flughafen von Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat nach Angaben seines Chef Adel Ali Kontakt zu Airbus und Boeing aufgenommen und lässt A320neo und 737 MAX gegeneinander antreten.

Es gebe noch keine Entscheidung, 100 Flugzeuge seien aber "wohl die richtige Größenordnung", sagte Ali. Air Arabia betreibt derzeit 36 Airbus A320ceo und erwartet 2019 A321neo, die Boeing 737 MAX und die Bombardier CSeries seien ebenso im Rennen.

Air Arabia baute ihre Gewinne 2017 auf umgerechnet 171 Millionen US-Dollar aus und erholte sich von einer Phase, in der Überkapazitäten die Ticketpreise unter Druck setzten. Vergangenes Jahr baute Air Arabia ihre Passagierzahl um sieben Prozent auf 8,5 Millionen Reisende aus.

Unter ihrem aktuellen Flottenplan wird Air Arabia ab 2019 sechs Airbus A321neo von der Air Lease Corporation anmieten. Die Airline hat sich für die Langstrecken-Ausführung des Modells entschieden, um damit neue Linien ins Programm zu nehmen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 06.03.2018 08:36

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Beitrag vom 06.03.2018 - 12:23 Uhr
"Der Preisbrecher"? Nicht wirklich.

Die "Low-Cost-Airlines" von der arabischen Halbinsel wie Air Arabia, flyDubai, Salam Air und Flynas sind alle meilenweit von europäischen (U)LCC wie Ryanair entfernt. Das ist nicht wirklich LowCost, sondern nur etwas weniger luxuriös als mit den lokalen Flag-Carriern wie Emirates, Etihad, Qatar und OmanAir. Die machen ab Europa zwar Kampfpreise, langen für Flüge mit Abflug in Doha, Dubai, Abu Dhabi oder Muscat aber kräftig hin.

Fast alle echten LowCost-Airlines betreiben A320 in Maximalbestuhlung mit 186-189 Sitzen und 28-29 Zoll Sitzabstand. Air Arabia bestuhlt seine A320 mit 168 Economy-Sitzen bei 32 Zoll Sitzabstand. Da hat man weitaus mehr Platz als bei Full-Service-Carriern wie Lufthansa.

Völlig richtig ist, dass eine Bestellung von Air Arabia überfällig ist. Die haben bei Airbus lediglich noch 3 A320ceo offen.




Beitrag vom 06.03.2018 - 10:08 Uhr
Die erwarten also A321LR und nicht A321neo. Das sollte da schon stehen. Der A321LR heißt offiziell so und basiert auf A321neoACF.

Hier spricht fließend für A320neo. Piloten sind vorhanden, 321LR bald im Bestand. Da sollte Boeing sich schon sehr Strecken um das zu ändern.


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