Korrosion
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EASA bittet alle A350 zum Toilettencheck

Airbus A350-900
Airbus A350-900, © Airbus

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FRANKFURT - Die europäische Luftfahrtausicht EASA ordnet für sämtliche Airbus A350 einen Toilettencheck an. "Korrosion an Bodenbeschlägen" kann die Sitzfestigkeit von Lavatory-Modulen - und ihre Benutzer - laut einer aktuellen Lufttüchtigkeitsanweisung so stark beeinträchtigen, dass in der Nasszelle Verletzungsgefahr besteht.

Ein typischer Airbus A350-900 hat um die acht Waschräume. Gemäß einer aktuellen Lufttüchtigkeitsanweisung müssen Betreiber jede Nasszelle zeitnah überprüfen.

"Es liegen Berichte über Korrosion an Bodenbeschlägen an verschiedenen Stellen der A350-Waschräume vor", heißt es in dem EASA-Dokument. Hierdurch könnten sich "Lavatory-Module" lösen, Flugbegleitern und Passagieren droht Verletzungsgefahr.

Airbus hat für das Problem laut EASA bereits einen Inspektions- und Reparaturplan entwickelt. Die Lufttüchtigkeitsanweisung erstreckt sich auf sämtliche A350-900 und A350-1000 seit den ersten Auslieferungen 2014.

Betreiber müssen einen ersten Check innerhalb von sechs Monaten, spätestens aber 36 Monate nach der Auslieferung des jeweiligen Flugzeugs vornehmen.
© aero.de | Abb.: Airbus | 28.03.2023 11:06

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Beitrag vom 28.03.2023 - 13:22 Uhr
"Die europäische Luftfahrtausicht EASA ordnet für sämtliche Airbus A350 einen Toilettencheck an. "Korrosion an Bodenbeschlägen" kann die Sitzfestigkeit von Lavatory-Modulen - und ihre Benutzer - laut einer aktuellen Lufttüchtigkeitsanweisung so stark beeinträchtigen, dass in der Nasszelle Verletzungsgefahr besteht."


Der Artikel ist mal wieder nicht ganz korrekt. Richtiger wäre "will einen Toilettencheck anordnen".
Eine PAD ist erstmal nur eine Bekanntmachung, dass die EASA beabsichtigt, eine AD herauszugeben. Bis zum 13. April dürfen noch Eingaben gemacht werden. Die Anordnung folgt dann erst nach diesem Stichtag.
Insofern gibt es auch noch keine "aktuelle Lufttüchtigkeitsanweisung" sondern nur eine Absichtsbekundung.
Beitrag vom 28.03.2023 - 13:05 Uhr
Ach da fallen mir aber mindestens genauso viele typische Problemstellen bei allen anderen Herstellern ein.

Ist kein Airbus gesondertes Phänomen.

Und hier kann man sehr gut sehen wie es laufen soll. Es wird ein Problem identifiziert und daraus dann mit Hilfe der Behörde eine Verpflichtung zur Kontrolle und Behebung gemacht. Denn die Hersteller haben sonst keine Möglichkeit zu einer solchen Maßnahme.
Beitrag vom 28.03.2023 - 12:51 Uhr
Genau da hat schon der A300 gegammelt..Galleys und Lavatories. Airbus halt.


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