"Handelsblatt"
Älter als 7 Tage

Teilverkauf von Lufthansa Technik rückt näher

Lufthansa Technik
Lufthansa Technik, © Lufthansa Technik

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FRANKFURT - Lufthansa will Anteile an der Konzerntochter Lufthansa Technik an einen geeigneten Investor verkaufen. Der Konzern hat sich für die Partnersuche Zeit gelassen. Nach Informationen des "Handelsblatt" kristalliert sich aus dem zuletzt bereits eingeengten Bieterkreis ein Favorit heraus.

Die Pläne für einen Teilverkauf von Lufthansa Technik an einen Investor werden konkret. Wie das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtet, verhandelt Lufthansa nur noch mit Bain Capital über eine Beteiligung. Die Mitinteressenten CVC und Advent sind demnach aus dem Prozess ausgeschieden.

Lufthansa hat den Bericht nicht kommentiert. Nach Informationen des "Handelsblatt" haben die Verhandlungen zuletzt eine wichtige Hürde genommen: Lufthansa will nur 20 Prozent der Technik abgeben, der Investor pocht auf mehr Mitspracherechte. Hier sei ein Kompromiss gefunden worden.

Die Technik ist eine Ertragsperle im Lufthansa-Universum. Im zweiten Quartal zogen die Spartenerlöse um weitere 26 Prozent an, die operative Marge legte auf 9,8 Prozent zu.

Trotz eines immer ungünstigeren Zinsumfelds rechnet Lufthansa mit einem hohen Erlös aus dem Teilverkauf - laut Kreisen rief der Konzern in Verhandlungen mit Investoren zuletzt eine Gesamtbewertung von rund sechs Milliarden Euro für sein MRO-Geschäft auf.
© aero.de | Abb.: Lufthansa | 20.09.2023 16:55

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Beitrag vom 20.09.2023 - 22:32 Uhr
Was bringt der Teileverkauf für die LHT? Bain Capital ist eines der weltweit führenden privaten Investmentunternehmen. Die LHT braucht einen starken Partner bzw. einen der mitspielen kann im MRO Bereich, man sieht die LHA braucht nur Geld...
Beitrag vom 20.09.2023 - 21:04 Uhr
Ein Vergleich der Finanzberichte von 2019 und 2022 zeigt, dass die Verbindlichkeiten von 14,4 Mrd auf 23,9 Mrd Euro gestiegen sind. Die Kriese ist noch lange nicht bezahlt.

Jetzt überfordern Sie bitte die ganzen Forums-BWLer nicht mit sowas wie Verbindlichkeiten. Was kommt als nächstes? Dass das Geld auch noch teurer wird zu leihen, weil die Zinsen steigen oder was?
Die Flieger sind doch voll und man verdient Geld, dass muss doch wohl reichen!
Beitrag vom 20.09.2023 - 20:56 Uhr
Ein Vergleich der Finanzberichte von 2019 und 2022 zeigt, dass die Verbindlichkeiten von 14,4 Mrd auf 23,9 Mrd Euro gestiegen sind. Die Kriese ist noch lange nicht bezahlt.


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