Boeing 777-9
Älter als 7 Tage

Emirates zweifelt an Lieferstart 2025

Boeing 777-9
Boeing 777-9, © Lufthansa

Verwandte Themen

LONDON - Keine Airline hat mehr 777X bestellt als Emirates. Jüngste Unwuchten bei Boeing gefährden nach Einschätzung des Großkunden Lieferzusagen für das nächste Jahr - Emirates-Chef Tim Clark schließt für 2025 sogar einen Totalausfall der 777-9 nicht aus. Nicht nur in Dubai wird das Flugzeug dringend erwartet.

Emirates regelt mit der 777X die Flottennachfolge der A380. Die Airline hat ihren Programmauftrag im November 2023 um 55 777-9 und 35 777-8 auf stolze 205 Flugzeuge ausgebaut.

Die Auslieferungen sollten kommenden Sommer einsetzen - doch daran will man bei Emirates nicht mehr so recht glauben.

"Mit Pech" werde die erste Auslieferung einer 777-9 ins Jahr 2026 rutschen, stellte Emirates-Chef Tim Clark laut "Reuters" den Zeitplan bei einem Medientermin in London unter Vorbehalt. Vor Ende 2025 erwarte Emirates die 777-9 angesichts der neuen Baustellen bei Boeing jedenfalls nicht.

Boeing hatte wegen Verzögerungen bei der Zulassung die Produktion von 777-9 ausgesetzt, erst vor wenigen Wochen nahm der Airbus-Konkurrent die Serienfertigung seines neuen Topmodells wieder mit kleinen Stückzahlen auf.

Neben Emirates erwarten Qatar Airways und Lufthansa frühe 777-9. Lufthansa hat 20 Stück bestellt. Die Auslieferungen an das Frankfurter Drehkreuz sollten nach letzten Lufthansa-Angaben ebenfalls "Mitte 2025" einsetzen.
© aero.de | Abb.: Fraport, A. Mohl | 05.03.2024 07:45

Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie sich bei aero.de registrieren oder einloggen.

Beitrag vom 06.03.2024 - 12:20 Uhr
Also allerspätestens jetzt sollte man bei Airbus das Projekt A350neo wieder aus der Versenkung holen - denn die neuen Triebwerke ermöglichen dann auch die Verlängerung auf 79,9m für den A350-1100

Als Übergang / Ersatz für ne 779 wäre ein A350-1000 auch nicht ganz schlecht. Da könnte man Bestellungen mit entsprechende Leasingangeboten bis zur Auslieferung des -1100 kombinieren.

Fakt ist ja auch: Die 779 hat noch keinen Getriebefan, der RR Ultrafan am A350neo ist aber einer. Ergo dürfte das Triebwerk besser sein. Dazu hat der A350 den leichtern Rumpf -> Ergbnis ist, dass der A350-1100 der 779 überlegen sein müsste.

Bisher ist der Ultrafan den Beweis der Zuverlässigkeit noch schuldig geblieben und ob das besser ist als das GEnx muss man erst noch abwarten.
Bin sicher, dass man bei Airbus darauf schaut, wie die ganzen 777ER ersetzt werden können und wie man der 777X Orders abjagen kann.

Bei der Zuverlässigkeit werden sich erst einmal beide Triebwerke nichts nehmen. Sowohl das Genx als auch der UltraFan sind ja neue Triebwerke und damit immer mit Kinderkrankheiten behaftet. Das GEnx hatte und hat ja weiterhin schon ernste Probleme.

Allerdings hat es das GEnx bereits schwer mit der 777-9 die Leistungsdaten des jetzigen XWB zu erreichen zusammen mit dem A350-1000. Bekäme dieser A350-1000 einen UltraFan als Neo Version so können wir schon von einen besseren Verbrauch und mehr Schub ausgehen. Das ermöglicht es Airbus sehr wohl die A350-1000 noch weiter vor die 777-9 zu schieben oder sogar einen -2000 aufzulegen und damit auch Kapazitäts- mäßig fast gleichzuziehen und dennoch wohl leichter und auch sparsamer zu sein.

Wenn sich die 777-9 wirklich auf 2027 und noch weiter verschiebt wäre ca. 2032 ein A350Neo nicht mehr so weit weg. Mit Blick auf die 777-9 ist das gar nicht so wichtig aber alles drunter schon. Boeing wird sicher kein Kleingeld haben um zwei, drei Flugzeugprogramme gleichzeitig zu finanzieren und auch zur Zertifizierung zu bringen. Die 787 hätte es verdammt schwer damit und auch ein A330Neo2 wäre ja mit einem nochmals abgewandelten TrendXWB wiederum besser.

Der UltraFan könnte sogar einen A330Neo2 durchaus auf 15.000/16500km bringen oder halt schlicht 5-8 % besser im Verbrauch wäre als eine heutige 787. Es könnten sogar deutlich mehr A330Neo2 verkauft werden mit einem UltraFan als A350Neo.
Beitrag vom 06.03.2024 - 10:16 Uhr
Also allerspätestens jetzt sollte man bei Airbus das Projekt A350neo wieder aus der Versenkung holen - denn die neuen Triebwerke ermöglichen dann auch die Verlängerung auf 79,9m für den A350-1100

Als Übergang / Ersatz für ne 779 wäre ein A350-1000 auch nicht ganz schlecht. Da könnte man Bestellungen mit entsprechende Leasingangeboten bis zur Auslieferung des -1100 kombinieren.

Fakt ist ja auch: Die 779 hat noch keinen Getriebefan, der RR Ultrafan am A350neo ist aber einer. Ergo dürfte das Triebwerk besser sein. Dazu hat der A350 den leichtern Rumpf -> Ergbnis ist, dass der A350-1100 der 779 überlegen sein müsste.

Bisher ist der Ultrafan den Beweis der Zuverlässigkeit noch schuldig geblieben und ob das besser ist als das GEnx muss man erst noch abwarten.
Bin sicher, dass man bei Airbus darauf schaut, wie die ganzen 777ER ersetzt werden können und wie man der 777X Orders abjagen kann.
Beitrag vom 06.03.2024 - 00:18 Uhr
Also allerspätestens jetzt sollte man bei Airbus das Projekt A350neo wieder aus der Versenkung holen - denn die neuen Triebwerke ermöglichen dann auch die Verlängerung auf 79,9m für den A350-1100

Als Übergang / Ersatz für ne 779 wäre ein A350-1000 auch nicht ganz schlecht. Da könnte man Bestellungen mit entsprechende Leasingangeboten bis zur Auslieferung des -1100 kombinieren.

Fakt ist ja auch: Die 779 hat noch keinen Getriebefan, der RR Ultrafan am A350neo ist aber einer. Ergo dürfte das Triebwerk besser sein. Dazu hat der A350 den leichtern Rumpf -> Ergbnis ist, dass der A350-1100 der 779 überlegen sein müsste.


Stellenmarkt

Schlagzeilen

aero.uk

schiene.de

Meistgelesene Artikel

Community

Thema: Pilotenausbildung

FLUGREVUE 04/2024

Shop

Es gibt neue
Nachrichten bei aero.de

Startseite neu laden