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Person gerät in Amsterdam in E190-Triebwerk

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AMSTERDAM - Tödlicher Zwischenfall am Flughafen Amsterdam: Beim einem Pushback ist am Mittwochnachmittag eine Person in das Triebwerk einer Embraer E190 geraten und tödlich verletzt worden.

Flughafen Amsterdam, 29. Mai 2024: KLM CityHopper 1341 wird für den Flug nach Billund vom Gate geschoben.

Beim Pushback gerät aus noch ungeklärer Ursache eine Person in das Triebwerk der Embraer E190 PH-EZL und erleidet tödliche Verletzungen. Die Ursache wird aktuell ermittelt.

 
Tödlicher Zwischenfall in Amsterdam-Schiphol, © XSL
© aero.de | 30.05.2024 09:43

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Beitrag vom 31.05.2024 - 10:51 Uhr
@Daedalos1504

Ich arbeite ehrenamtlich in der Rettung und habe schon mehrmals Menschen auf dem RTW gehabt, die unfreiwillig in einen Selbstmordversuch mit hineingezogen wurden. Wie den Lokführer, der 2021 nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, als eine Frau sich vor seinen Güterzug warf, noch heute an PTBS leidet und durch die Hölle geht.

Ich habe auch Menschen auf dem Auto gehabt, die ihren Selbstmordversuch überlebt haben.

Suizide sind kaum jemals spontan, ihnen geht teils monatelange Planung voraus. Depressive Menschen bringen sich selten öffentlich um, sie ziehen sich eher dazu zurück, wie es ihrem Krankheitsbild entspricht.

*Wenn* sich jemand öffentlich umbringt, spielen da noch andere Faktoren hinein, und anti-soziale Stimmungen (z.B. Rache an der Gesellschaft) oder narzisstische Persönlichkeitsstörungen sind dabei fast immer mit von der Partie.

Sie können davon ausgehen, dass diejenigen, die da in Amsterdam mitansehen mussten, was ein CF34-Motor mit einem menschlichen Körper macht, seit Mittwoch keine Sekunde geschlafen haben. Statistisch gesehen wird jeder vierte PTBS entwickeln und mglw. jahrelang seines Lebens nicht mehr froh werden.

Und darum: Der Suizident tut mir leid, aber seine Opfer tun mir noch mehr leid.

Ich habe nie bestritten, dass die Zeugen oder andere Beteiligte keine Schäden davontragen.

Aber Sie haben Recht, wenn Sie, so wie Sie es getan haben, nur den "Weg" betrachten, ist dieser egoistisch und ihr Kommentar nicht direkt zynisch.
Dennoch blenden Sie erstmal bei dem allein stehenden Kommentar das Schicksal der betreffenden Person aus, ohne ihn direkt oder seine psyische Verfassung gekannt zu haben, und das klingt erstmal zynisch. Aber Sie haben es ja in Ihrer Antwort dankenswerter Weise klar gestellt, insofern nehme ich den Vorwurf zurück.
Beitrag vom 31.05.2024 - 10:16 Uhr
@Daedalos1504

Ich arbeite ehrenamtlich in der Rettung und habe schon mehrmals Menschen auf dem RTW gehabt, die unfreiwillig in einen Selbstmordversuch mit hineingezogen wurden. Wie den Lokführer, der 2021 nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte, als eine Frau sich vor seinen Güterzug warf, noch heute an PTBS leidet und durch die Hölle geht.

Ich habe auch Menschen auf dem Auto gehabt, die ihren Selbstmordversuch überlebt haben.

Suizide sind kaum jemals spontan, ihnen geht teils monatelange Planung voraus. Depressive Menschen bringen sich selten öffentlich um, sie ziehen sich eher dazu zurück, wie es ihrem Krankheitsbild entspricht.

*Wenn* sich jemand öffentlich umbringt, spielen da noch andere Faktoren hinein, und anti-soziale Stimmungen (z.B. Rache an der Gesellschaft) oder narzisstische Persönlichkeitsstörungen sind dabei fast immer mit von der Partie.

Sie können davon ausgehen, dass diejenigen, die da in Amsterdam mitansehen mussten, was ein CF34-Motor mit einem menschlichen Körper macht, seit Mittwoch keine Sekunde geschlafen haben. Statistisch gesehen wird jeder vierte PTBS entwickeln und mglw. jahrelang seines Lebens nicht mehr froh werden.

Und darum: Der Suizident tut mir leid, aber seine Opfer tun mir noch mehr leid.
Beitrag vom 31.05.2024 - 09:17 Uhr
Ehrlich gesagt, ist das ein ganz schön zynischer Kommentar.

Warum? Ein Selbstmord ist sicher immer bedauerlich und tragisch. Nur hatten in diesem konkreten Fall die direkten Augenzeugen kein Wissen um den Zustand der Person, also ergo auch keine Möglichkeit einer Hilfe für diese Person, unabhängig davon, ob da überhaupt noch zu helfen war. Insofern wurden da Menschen völlig ungefragt und unfreiwillig mit reingezogen, möglicherweise sogar mit psychischen Folgen. Da bin ich ganz bei @muckster, das ist Egoismus. Aber eben irrational und somit nie zu verhindern.


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