Flug HL8579
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Verletzte bei Zwischenfall mit Powerbank

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CHEONGJU - An Bord einer Boeing 737 MAX 8 überhitzt eine Powerbank. Der Qualm führt bei mehreren Insassen zu Atemwegsreizungen.

Auf einem Flug der südkoreanischen Airline Tway hat sich eine Powerbank entflammt. Die Kabinencrew hat das Gerät gelöscht und für den weiteren Flug in einem Spezialbehälter gesichert, drei Flugbegleiter mussten nach Medienberichten nach der Landung medizinisch behandelt werden.

Auch fünf Passagiere klagten laut Medienberichten über Atemwegsreizungen. Die südkoreanische Flugunfallbehörde untersucht den Zwischenfall, der sich am Samstag auf Tway 8579 Sanya nach Cheongju abspielte.

Im Januar 2025 hatte eine Powerbank auf einem Flughafen in Südkorea ein Inferno entfacht - ein Airbus A321 von Air Busan brannte vor der Startbahn aus, Passagiere und Crew konnten Maschine noch rechtzeitig verlassen.

Bei koreanischen Airlines gilt seitdem: Powerbanks müssen beim Passagier lagern - in einem transparenten Plastikbeutel.

Weltweit haben Fluggesellschaften die Regeln für die mobilen Ladegeräte verschärft, die Lufthansa-Tochter Discover Airlines verbietet den Anschluss von Endgeräten an Powerbanks an Bord.
© aero.de, dpa | 12.01.2026 08:18

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Beitrag vom 13.01.2026 - 20:59 Uhr
@EricM
Emirates lässt nur eine power bank pro Pax zu und diese darf nicht oben im Gepäckfach abgelegt werden.
Was macht mit Emirates mit den vergessenen power banks? Eine habe ich schon "gespendet".
(Sie beim Rückflug wieder abholen, ging nicht, da ich vor Ort eine power bank haben wollte und daher eine gekasuft habe.)
Beitrag vom 13.01.2026 - 12:11 Uhr
Was die Brandgase angeht: Beim Brand eines Lithium Akkus entsteht echt viel Rauch, also ein hohes Gasvolumen ... Diese Brandgase in einem Stahl-/Titanbehälter zurückhalten zu wollen funktioniert bei den dabei auftretenden Drücken glaube ich nicht wirklich...

Ein Verbot, Power Banks mit Lithium Akkus in den Overhead Bins zu transportieren, würde aber möglicherweise auch schon was bringen. Stattdessen sollten sie direkt "am Mann" getragen oder im Netz des Vordersitzes platziert werden.

Vorteile:
1) Man bekommt direkt mit, wenn es warm wird und raucht und kann schneller reagieren.
2) Die Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung und damit eines Brandes ist geringer als im Bin, wo es doch beim Beladen sehr ruppig zugehen kann, wenn mal wieder jemand versucht seinen Reisekoffer mit Gewalt ins Bin zu drücken...


Dieser Beitrag wurde am 13.01.2026 12:14 Uhr bearbeitet.
Beitrag vom 13.01.2026 - 11:38 Uhr
Dreihundert Laptops einzusammeln und wieder auszugeben ist wahrlich kein realistisches Szenario. Auch, sich auf international gültige Haftungsregeln zu einigen, dürfte nicht so einfach werden.
Eher noch könnte man den einzelnen Passagier verpflichten, ein feuerfestes Case mitzuführen, statt einer Nylontasche. Man bräuchte ein weltweit anerkanntes Sicherheitszertifikat.

Als Material dürfte wohl - und das wird gleich richtig teuer - Titan die erste Wahl sein. Stahl ginge natürlich auch, ist billig aber schwer. Alu scheidet vermutlich wegen seines Schmelzpunktes aus. Möglicherweise ginge ein Stahl-Alu-Laminat.
In jedem Fall bräuchte ein Case ein Druckausgleichsventil, das aber wiederum keine Brandgase durchläßt. Das ginge vielleicht über eine zweistufige Entriegelung.

Eine kniffelige Ingenieuraufgabe...


Offenbar gibt es schon Lösungen aus Glasfasergewebe, Gewicht ca. 1 kg pro Tasche. Kosten ca. 100 Euro.
Allerdings lassen die Brandgase entweichen und sind auch nicht vollständig explosionsfest.
Die Frage ist, ob das als Kompromiß akzeptabel wäre.

Dieser Beitrag wurde am 13.01.2026 11:45 Uhr bearbeitet.


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