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US-Präsident Donald Trump ist auf seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos von technischen Problemen ausgebremst worden.
Die Regierungsmaschine mit dem Republikaner und seinem Begleittross machte kurz nach dem Start am späten Dienstagabend (Ortszeit) kehrt und flog zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington.
Die Besatzung an Bord der Air Force One habe ein "kleines elektrisches Problem" festgestellt, deshalb habe man den Flug vorsichtshalber abgebrochen, teilte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt mitreisenden Journalisten mit.
Von dem Militärflugplatz an der US-Ostküste aus sollte die Reise mit einem anderen Flugzeug fortgesetzt werden. Die mitreisenden Reporter berichteten, sie seien in die kleinere Air Force One - eine Boeing 757 - umgestiegen. Nun werde der Abflug nach Zürich erwartet.
Alle warten auf Trumps Rede
Die ungeplante Unterbrechung der Reise wurde rund eine Stunde nach dem Start der Präsidentenmaschine bekannt. Trumps Ankunft in der Schweiz, wo er am Nachmittag eine Rede beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos halten will, dürfte sich dadurch verzögern. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass er dort um 14.30 Uhr eine Rede hält.
Air Force One Returns to Joint Base Andrews After Takeoff Due to Electrical Issue ????
— AirNav Radar (@AirNavRadar) January 21, 2026
Air Force One departed Joint Base Andrews for Davos, Switzerland, but returned shortly after takeoff when the crew detected a minor electrical issue. The aircraft turned back off the U.S. East… pic.twitter.com/kNakTeJBul
Der Auftritt des US-Präsidenten wird angesichts seiner Drohungen mit einer Annexion Grönlands, Zöllen gegen Verbündete und Plänen für einen umstrittenen "Friedensrat" im Nachgang des Gaza-Kriegs große Aufmerksamkeit erfahren.
Trump reist mit der größten US-Delegation an, die das alljährliche Treffen der Topmanager und Spitzenpolitiker in den Schweizer Bergen je gesehen hat. Als Zentrale für ihren riesigen Tross haben die Amerikaner eine Kirche auserkoren.
© dpa | Abb.: US Air Force | 21.01.2026 06:43







Kommentare (2) Zur Startseite
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Von dem Militärflugplatz an der US-Ostküste aus sollte die Reise mit einem anderen Flugzeug fortgesetzt werden.
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Na das wird ja wahrscheinlich nur die Schwestermaschine, die andere VC25A gewesen sein. Also im Volksmund auch die Airforce One. Wenn die Presse die mit einer der C32/757, im Volksmund auch als AirForce Two bekannt, geflogen ist. Ggf. sind auch mehrere C32 geflogen falls die zweite VC25 nicht zur Verfügung stand (was nach alten Regeln eigentlich selten der Fall sein darf).
Interessant, dass die Meldung hier direkt von der US Airforce kommen soll, die hätten das eigentlich erwähnt. Vielleicht hat sich da doch jemand über die Sicherheitsregeln hinaus gesetzt und es ging mit einem BBJ 747-8 weiter? ;)
Dieser Beitrag wurde am 21.01.2026 07:03 Uhr bearbeitet.