Kategorieübersicht: Sicherheit
DHL-Charter
BAGRAM - Ein Airbus A300 der ACT Airlines (Reg.: TC-ACB) ist am afghanischen Flughafen Bagram verunglückt. Der Vorfall ereignete sich bereits am 1. März und wurde jetzt von der US Luftwaffe bestätigt. Die im Auftrag der DHL eingesetzte Frachtmaschine meldete im Landeanflug ein Fahrwerksproblem. Der Tower bestätigte der Crew nach einem Überflug, dass die Fahrwerke ausgefahren waren. Kurz nach dem Aufsetzen kollabierte das linke Hauptfahrwerk. weiter...
Abschlussbericht zu Flug LH 044
BRAUNSCHWEIG - Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat ihren Abschlussbericht zu einer schweren Störung mit Beteiligung eines A320 der Deutschen Lufthansa vorgelegt. Die am 1. März 2008 aus München einfliegende Maschine (Flug LH 044) wurde in der letzten Phase des Landeanflugs auf Piste 23 des Flughafens Hamburg von einer Windböe erfasst. Die linke Tragfläche hatte Bodenkontakt, bevor die Crew durchstartete. weiter...
"Good Day, Dudes"
NEW YORK - Auf dem New Yorker John F. Kennedy-Flughafen hat ein Kind vom Tower aus zwei Flugzeugen die Startfreigabe erteilt. Der Vorfall habe sich schon Mitte Februar ereignet, wurde aber erst jetzt durch amerikanische Medienberichte bekannt. Demnach hatte ein Fluglotse seinen Sohn mit in den Tower des zu den größten Flughäfen der Welt zählenden Airports genommen, um ihm seine tägliche Arbeit zu erklären. Das Echo auf den Vorfall ist geteilt. weiter...
Flug BA 38
LONDON - Die britische Behörde für Flugunfalluntersuchungen AAIB hat ihren Abschlussbericht zum Unfall einer Boeing 777-200ER der British Airways (Reg.: G-YMMM) vorgelegt. Das in Peking gestartete Flugzeug war am 17. Januar 2008 in der Endphase des Landeanflugs auf London Heathrow verunglückt. Nach Überzeugung des AAIB führte Eisbildung im Treibstoffsystem des Flugzeugs zum Ausfall beider Rolls-Royce Trent 800 Triebwerke. weiter...
Flug ET-409
BEIRUT - Vor der libanesischen Küste ist am frühen Montagmorgen ein Flugzeug mit 90 Menschen an Bord abgestürzt. Die Boeing 737-800 der Ethiopian Airlines war auf dem Weg von Beirut nach Addis Abeba. Offizielle Stellen dementierten am Vormittag örtliche Medienberichte, nach denen sieben Überlebende geborgen worden sein sollten. Die Aussicht, auch noch später jemanden lebend retten zu können, wurde von den Behörden in Beirut als gering eingeschätzt. weiter...
Flug HH-64
TEHERAN / HAMBURG - Im Iran hat ein Flugzeug (Reg. RA-85787) am Sonntag bei der Landung auf dem Flughafen Mashhad Feuer gefangen, nachdem es aus noch ungeklärten Gründen von der Piste abkam. Dabei wurden mindestens 59 Menschen verletzt. Dies berichten staatliche Medien. Unter den Opfern seien 46 der 157 Passagiere, zudem waren 13 Crew-Mitglieder an Bord. Als mögliche Unglücksursache wird schlechtes Wetter gehandelt. weiter...
Nach Sprengstoffverdacht
MÜNCHEN - Der zunächst wie eine mögliche Sprengstoffattacke aussehende Zwischenfall am Münchner Flughafen war nach neuesten Erkenntnissen in jeder Hinsicht ein Fehlalarm. Der unbekannte Mann, der am vergangenen Mittwoch angeblich geflüchtet war, nachdem sein Computer Sprengstoffalarm ausgelöst hatte, sei gar nicht weggelaufen, teilte die Regierung von Oberbayern mit. Vielmehr sei er wie alle anderen Passagiere später nochmals in aller Ruhe durch die Kontrolle gegangen. weiter...
Sprengstoffverdacht
MÜNCHEN - Entwarnung nach Bombenalarm am Münchner Flughafen: Der zuvor evakuierte Sicherheitsbereich von Terminal II wurde am Mittwochabend wieder freigegeben. Ein verdächtiger Laptop hatte am Nachmittag bei der Handgepäckkontrolle Alarm ausgelöst. Doch während die Sicherheitskräfte das weitere Vorgehen berieten, ist der Besitzer geflüchtet. Aus Polizeikreisen hieß es, er habe den Laptop mitnehmen können und habe unter Umständen ein Flugzeug nach Spanien bestiegen. weiter...
Fataler Fehler
BRATISLAVA - Weil die slowakische Polizei bei einem Sicherheitstest am Flughafen Poprad Tatry ein Sprengstoffpaket vergessen hatte, ist ein ahnungsloser Passagier mit rund 90 Gramm Plastiksprengstoff nach Irland geflogen. Ein Kompetenz-Wirrwarr und mangelnde Kommunikation sorgten schließlich dafür, dass der Sprengstoff - ohne Zünder - erst Tage nach der missglückten Übung entdeckt wurde. Der Zwischenfall sorgte am Mittwoch für politischen Zündstoff zwischen Bratislava und Dublin. weiter...
Paris probt Körperscanner
BERLIN - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat in der Debatte um Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroristen vor «Datensammelwut» gewarnt. «Wir müssen leider feststellen, dass in den USA, wo sehr konkrete Hinweise auf diesen Terroristen vorlagen, offensichtlich so viele Daten gesammelt werden, dass die richtigen Daten nicht an der richtigen Stelle sind», sagte die Ministerin mit Blick auf den vereitelten Terroranschlag von Detroit. weiter...
JACDEC-Bilanz 2009
HAMBURG - Erstmals seit drei Jahren sind weltweit wieder mehr Menschen bei Flugzeugunglücken ums Leben gekommen. 2009 starben 766 Menschen, 2008 waren es noch 598. Das geht aus der Sicherheitsbilanz 2009 des deutschen Unterfalluntersuchungsbüros JACDEC hervor, welche die «Aero International» am Mittwoch veröffentlicht hat. 2007 verunglückten 751 Passagiere und Besatzungsmitglieder tödlich, 2006 waren es 876. weiter...
Union fordert Körperscanner
NEW YORK - Nach einer Sicherheitspanne ist ein Abfertigungsgebäude des New Yorker Flughafens Newark am Sonntagabend geschlossen worden. Wie die amerikanische Flugsicherheitsbehörde (TSA) nach Medienberichten mitteilte, gelangte ein Passagier durch einen Ausgang unkontrolliert in den Sicherheitsbereich des Terminals C. Von dort wurden daraufhin keine Flüge mehr abgefertigt. Tausende Passagiere mussten erneut die Sicherheitskontrollen passieren. weiter...
USA Verkehr
DEN HAAG - Die Niederlande haben als erstes Land Europas die baldige Einführung von Körperscannern zur routinemäßigen Kontrolle von Flugpassagieren angekündigt. Zunächst sollen Scanner-Kontrollen bei Flügen vom Amsterdamer Airport Schiphol in die USA eingesetzt werden. Darüber informierte der niederländische Justizminister Ernst Hirsch Ballin die US-Heimatschutzministerin Janet Napolitano am späten Dienstagabend in einem Telefongespräch. weiter...
Nach Anschlagsversuch
FRANKFURT/M. - Die neuen Sicherheitsmaßnahmen an Bord einiger ausländischer Fluggesellschaften sind aus Sicht des deutschen Airline-Verbandes BARIG nur «bedingt sinnvoll». «Die Lücke muss am Boden geschlossen werden, damit solche Attentäter gar nicht erst an Bord kommen», sagte BARIG-Generalsekretär Martin Gaebges am Montag in einem Gespräch mit der dpa. Unterdessen gibt es bei der Lufthansa kleinere Änderungen bei den Sicherheitsmaßnahmen. weiter...
Nach vereiteltem Anschlag
WASHINGTON - Ein junger Nigerianer hat nach Angaben amerikanischer Medien versucht, eine einen Airbus A330-300 (Reg.: N820NW) mit fast 300 Menschen an Bord in die Luft zu sprengen. Der Mann habe kurz vor der Landung in Detroit versucht, eine «pudrige Substanz» zu entzünden, wurde aber von anderen Passagieren überwältigt, berichteten mehrere US-Fernsehsender überstimmend. US-Präsident Barack Obama ordnete von seinem Ferienort auf Hawaii verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an. weiter...
American Airlines Flug 331
KINGSTON - Bei der Bruchlandung eines Passagierflugzeugs der Fluggesellschaft American Airlines auf dem Flughafen der jamaikanischen Hauptstadt Kingston sind am Dienstagabend (Ortszeit) 90 Menschen verletzt worden. Die Boeing 737-800 auf Flug 331 aus Miami war bei schweren Regenfällen über die Landebahn hinausgerutscht. Das NTSB und die amerikanische Luftfahrtaufsicht FAA haben Ermittlungen aufgenommen. weiter...
A6-ERG wieder im Flugdienst
MELBOURNE - Nach dem Tailstrike eines Airbus A340-500 der Fluggesellschaft Emirates (Reg.: A6-ERG) wird die Ermittlungsbehörde ATSB ähnliche Vorfälle untersuchen. Das ATSB nehme den Vorfall zum Anlass, eine Sicherheitsstudie zu Fragen des computerbasierten Flight Performance Planning durchzuführen, erklärte die Behörde bei Vorlage eines neuen Zwischenberichts. Flug EK407 war am 20. März in Melbourne nur knapp einem schweren Unfall entgangen. weiter...
Flug AF447
PARIS - Der Absturz eines Airbus A330-200 der Fluggesellschaft Air France am 1. Juni über dem Atlantik mit 228 Toten hat eklatante Schwächen in der Flugsicherheit aufgedeckt. Rund ein halbes Jahr nach dem Unglück fordern die französischen Ermittler als Konsequenz neue Zulassungskriterien für Langstreckenjets, eine bessere Sicherung der Flugdaten und Studien zur Wolkenbildung in großer Flughöhe. weiter...
Flugsicherung
LEIPZIG - Die Lufthansa ist mit einer Klage gegen einheitliche Sicherheitsgebühren bei An- und Abflügen auf deutschen Flughäfen endgültig gescheitert. Nachdem die Airline bereits in zwei Instanzen unterlegen war, wies das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag auch die Revision zurück. Die einheitlichen Gebühren für die Sicherung der An- und Abflüge durch die Deutsche Flugsicherung (DFS) seien rechtens, entschied der 3. Senat. weiter...
Panne
WASHINGTON - Aufruhr in Washington: Die US-Transportsicherheits- behörde (TSA) hat versehentlich Sicherheitsprozeduren auf Flughäfen im Internet preisgegeben. Dazu gehören einige bisher streng geheime Bestimmungen für den Umgang mit Diplomaten, Angehörigen des Geheimdienstes CIA und Polizisten, wie US-Medien am Mittwoch berichteten. Die TSA spielte demnach zwar den Vorfall herunter und nannte das versehentlich veröffentlichte Papier «veraltet». weiter...